Besondere Klänge entstehen durch den Einsatz von Stilmitteln, den sogenannten Klangfiguren. Mehrere Zeilen werden zu einer Strophe zusammengefasst oder gebündelt. Das Versmaß wird aus Versfüßen gebildet. Die Form ist meistens kurz und in Verse und Strophen gegliedert. Dennoch gibt es Probleme mit dem Begriff. Es geht meistens um Gefühle und Gedanken eines lyrischen Subjekts. Im ersten Vers der ersten Strophe findet sich der Vermerk, dass hier jemand Luise in Liedern preisen wollte, doch als dieser jemand anfängt und mit dem Dichten beginnt (siebenter Vers), wird das Vorhaben wieder aufgegeben (elfter Vers). Das Gedicht Das Alter stammt ebenfalls von Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832). Ist es glücklich, dankbar, zufrieden, traurig usw.? Schauen wir dafür auf ein Beispiel von Joseph von Eichendorff. Ist es ein verschlossenes lyrisches Ich oder öffnet es sich dem Leser? Ursprünglich bezieht sich der Begriff Lyrik also auf Lieder und Gesänge, die mit der Lyra begleitet wurden. Die Grenzen zwischen ihr und ihrer Umgebung scheinen zu verschwimmen (Ich könnte meinen, alles wäre noch ich ringsum). Strophen sind voneinander durch Leerzeilen getrennt. Wie spricht das lyrische Ich davon? Das obige Beispiel ist eine Strophe von Clemens Brentano, einem deutschen Dichter und Vertreter der Heidelberger Romantik. Spricht es für eine bestimmte Gruppe, eine Weltanschauung oder ist es allein? Auch hier gilt: Nicht Goethe, sondern das lyrische Ich beschreibt das Alter als einen Gast, der nicht gern ins Haus gelassen wird. Zwar ist der Autor der Urheber, aber nicht die Instanz, die im Gedicht spricht und sich dem Leser offenbart (vgl. Besonders beliebte Stilfiguren sind die Metapher und der Vergleich. Häufige Versfüße in der deutschen Dichtung sind Jambus, Trochäus, Daktylus und Anapäst. Entscheidend ist nun, dass wir auch hierbei vom lyrischen Ich sprechen würden, auch wenn keine Ichform im Werk zu erkennen ist: vielmehr geht es also um die Stimme des Gedichts, wenn wir ein lyrisches Ich bezeichnen. Person auf. Wir können nämlich beschreiben, wie sich das lyrische Ich im Text verhält oder die Sache schildert und daraus Rückschlüsse ziehen. Das bedeutet aber auch, dass Eichendorff selbst nicht das lyrische Ich sein kann. Problematisch ist, dass der Begriff erst im zwanzigsten Jahrhundert aufkam, als ihn die Dichterin Margarete Susman einführte, um den Autor vom Gedicht zu trennen. Seine ursprüngliche Form ist der Stabreim. Dennoch gibt es eine Stimme im Text. Es kann als mehr oder weniger neutraler Beobachter auftreten. Lyrik bietet also viel Spielraum für Interpretationen. Demzufolge charakterisiert die Stimme den kommenden Frühling, dessen wohlbekannte Düfte ahnungsvoll das Land streifen. Kinder-Lyrik kann aber auch gut in allen anderen Fächern eingesetzt werden. Im dramatischen oder epischen Text gäbe es eine Figur oder einen Erzähler, der etwas anderes personifizieren könnte. Wird ein Erlebnis oder eine bestimmte Sache zur Sprache gebracht? Dann kann es als neutraler Beobachter auftreten oder die Stimme sein, die uns einen Blick auf eine Situation ermöglicht. Immer aber gilt, dass die Sprache im Mittelpunkt steht und Aufmerksamkeit erregt. Nehmen wir an, dass das lyrische Ich auch eine neutrale Stimme sein kann, die das Gedicht erzählt, hat auch jedes Gedicht ein lyrisches Ich. Moderne Dichter und Dichterinnen dagegen arbeiten oft ohne Reime, mit freien Rhythmen und freien Versen. Dennoch gibt es eine Stimme im Text. Lyrik ist neben der Epik und der Dramatik eine der drei großen Gattungen der Literatur. Stilmittel zu erkennen und zu untersuchen ist eine wichtige Voraussetzung für die Gedichtanalyse und Interpretation. Ganz deutlich lässt sich also erkennen, dass hier jemand, in diesem Fall ein Ich, spricht, also das Gedicht gewissermaßen erzählt. Die meisten lyrischen Texte lassen sich anhand folgender Merkmale identifizieren. Wäre es nämlich so, könnten wir den Text überhaupt nicht lesen, da er, weil es das Ich bekanntlich nicht kann, in keinem Fall geschrieben worden wäre. Demzufolge taucht das lyrische Ich nur in der Lyrik auf, wobei die literarischen Gattung der Epik von einem Erzähler gezeigt wird. Bildhaftigkeit ist ein wichtiges Merkmal von Lyrik. Mit Empfindungen sind im Allgemeinen Sinneswahrnehmungen gemeint. Die Lyrik betrachtet Dinge im Licht einer besonderen und subjektiven Stimmung.

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