Oktober 1766 in Schandau, Kurfürstentum Sachsen; † 4. Karl Gottlieb Hering Karl Gottlieb Hering Liedtext. C A F F E E, trink nicht so viel Caffee. Der Kaffee war im 17. WEITERE BEITRÄGE DIESES AUTORS. Der Textanfang „C – a – f – f – e – e“ ist dabei den Noten c, a, f, f, e und e unterlegt, die auf diese Weise zu einem Tonsymbol werden, ähnlich den Motiven B-A-C-H oder DSCH. (Kanon) Unter anderem vertonte Carl Gottlieb Hering (1766-1853) neben „C-A-F-F-E-E" auch die bekannten Kinderreime „Hopp, hopp hopp, Pferdchen, lauf Galopp" und „Morgen Kinder, wird's was geben". [6], Carl Gottlieb Hering, Oberlehrer im sächsischen Zittau, schrieb wie bei Morgen, Kinder, wird’s was geben die Melodie des Liedes. Historisch-kritisches Liederlexikon, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=C-a-f-f-e-e&oldid=205711646, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. Liedtext. Das Motiv c, a, f, f, e, e war auch von anderen Komponisten verwendet worden. Sei doch kein dummer Mann, Sei doch kein Muselmann, Jahrhundert über die Türkei nach Mitteleuropa führten und dieser dort lange Zeit primär mit türkischem Mokka identifiziert wurde, erklärt die Bezeichnung „Türkentrank“ – einen Begriff, für den das Grimmsche Wörterbuch Herings Kanontext als einzigen Beleg anführt. [19] Hieronymus Payer komponierte 1844 zum 200-jährigen Jubiläum der Einfuhr des Kaffees nach Europa unter dem Titel Camellien Variationen „über das beliebte Buchstaben-Thema C, A, F, F, E, E“. [3] Die gelegentlich zu findende Angabe, das Lied sei 1810 entstanden,[4][5] ist zwar plausibel, aber nicht belegt. [2] Ein genereller Gegner des Kaffees dürfte Hering jedoch nicht gewesen sein, wie sein Loblied auf den Kaffee für Frauenzimmer („Kaffeechen, du himmlischer Trank“) nahelegt.[9]. Eduard Marxsen, der Lehrer von Johannes Brahms, veröffentlichte 1831 eine Phantasia alla Moda über dieses Thema. schwächt die Nerven, macht dich blass und krank. Das kostenlose Online-LiederbuchLieder mit Text, Melodie und kostenlosen Noten, Kinderlied und Kanon - Text und Melodie: Karl Gottlieb Hering. C-a-f-f-e-e, trink nicht so viel Caffee! Sie wird routinemäßig aktualisiert. Jahrhundert in Guido von Arezzos pädagogischem Einsatz des Johannes-Hymnus Ut quaeant laxis zum Erlernen der Solmisationssilben. MEHR ÜBER DIESEN AUTOR. Nicht für Kinder ist der schwarze Trank, Die Publizistin Ulla Heise befindet, Hering habe „fremdenfeindliche Tendenzen“ dabei nicht im Sinn gehabt, seine Beweggründe seien vielmehr einerseits medizinischer Natur gewesen, andererseits habe er die wirtschaftliche Lage im Dreiländereck im Blick gehabt, in der viele Kinder aktiv am Kaffeeschmuggel beteiligt waren. Kinderlied und Kanon - Text und Melodie: Karl Gottlieb Hering. Sey du kein Muselmann, [25][26], Der Kanon wird bis heute in Kindergärten und in der Grundschule gesungen. Der Text ist eine Warnung vor Konsum von Kaffee, der nichts für Kinder sei, weil das Getränk sie schwach und blass aussehen ließe. [32], Bearbeitungen schufen u. a. Gerhard Maasz als Eine kleine Vespermusik über C-a-f-f-e-e für Chor und Kammerensemble[33] und Kees Vlak als C-a-f-f-e-e variations. ), Tomi Ungerer (Ill.): Meine Ohrwürmer (4): Carl Gottlieb Hering, „Der Kaffee-Kanon“. Nicht für Kinder ist der Türkentrank, Diese Seite wurde zuletzt am 19. [20][21] Da die Entstehungszeit von Herings Kanon nicht gesichert ist, kann derzeit keine Aussage darüber getroffen werden, ob die genannten Komponisten von dem Kanon angeregt wurden oder ob umgekehrt Hering das Thema von einer der Kompositionen aufgriff. Ähnlich wie "C A F F E E (Kaffee)": Karl Gottlieb Hering Karl Gottlieb Hering wurde am 25. schwächt die Nerven, macht dich blass und krank. Dass die Handelswege des Kaffees im 19. Karaoke. [17] Die Idee, das Lernen von Notennamen mit den entsprechenden Melodietönen zu verbinden, findet sich schon im 11. [16] So komponierte er einen Kanon Bald in Vierteln, bald in Achteln singen wir, in dem der Text mit den benannten Notenwerten korrespondiert. C a f f e e, der ihn nicht lassen kann! Nicht für Kinder ist der Türkentrank, schwächt die Nerven, macht dich blass und krank. Sei doch kein Muselmann, der ihn nicht lassen kann! [12] Die Verwendung dieser Wortwahl wird in der Literatur unterschiedlich gewertet. Anne Diekmann (Hrsg. Eine Umdichtung mit der Zeile „… ich trink so gern Kaffee …“ stammt von Hans Grischkat. Hinweis: Diese Seite stellt eine Basisinformation dar. 400 Kanons aus 8 Jahrhunderten zu allen Gelegenheiten. [3] Da die Beiträge in diesem Album von den Komponisten selbst eingesandt wurden – Hering ist im Register als „Einzeichner“ genannt[8] –, ist die dort gedruckte Fassung als authentisch anzusehen. trink nicht so viel Caffee! [13] Demgegenüber verweist die Literaturwissenschaftlerin Kathrin Wittler darauf, dass der Text mit dem Negativbeispiel des „kranken Türken“ in einer langen Tradition stehe (die später in dem Wort vom „kranken Mann am Bosporus“ gipfelte) und sich damit als Produkt des Orientalismus des 18. und 19. Originaltext: [10][11] Die ersten Kaffeehäuser in Deutschland wurden in den 1670er Jahren gegründet, das erste Wiener Kaffeehaus 1685. [6], Obwohl das Lied in Herings eigenen Publikationen nicht nachzuweisen ist, ist seine Autorschaft u. a. durch seinen Enkel Richard Hering belegt: „Dass M. Hering […] auch die musikalische Formkunst in hervorragender Weise beherrschte, zeigen neben anderen Werken besonders seine 6-, 5-, 4- und 3stimmigen Kanons, deren einer – 3stimmiger Anti-Caffee-Kanon – auf einem mit den Tönen C, A, F, F, E, E beginnenden Thema aufgebaut ist.“[7] Das Lied wurde 1846 in einem Album zum Gedenken an Ludwig van Beethoven gedruckt. [1][2] Die Melodie und den Text des Liedes schuf Carl Gottlieb Hering (1766–1853) vor 1846. Darauf lässt eine erst jüngst entdeckte Notiz aus dem Nachlass des Komponisten schließen. [5] Eine weitere Umdichtung als CAFFEE-Protestkanon,[24] der die Notwendigkeit von fair gehandeltem Kaffee postuliert, schuf der Religions- und Musikpädagoge Siegfried Macht. der ihn nicht missen kann[3], Heute üblicher Text: Er war Lehrer und Organist. Caffee. Januar 1853 in Zittau, Königreich Sachsen) war ein deutscher Musikpädagoge, Organist und Komponist, der vor allem durch die Vertonung der Kinderreime Hopp, hopp, hopp, Pferdchen, lauf Galopp und Morgen, Kinder, wird’s was geben sowie des Kaffee-Kanons (C-a-f-f-e-e) bekannt geworden ist. Oktober 1766 in Schandau (Kurfürstentum Sachsen) geboren. trink nicht Caffee, Caffee! November 2020 um 14:20 Uhr bearbeitet. Das entspringt Herings pädagogischem Ansatz, Kindern mit einfachen Liedern und Kanons die Grundlagen der Musiklehre nahezubringen. 1. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Eusebius Mandyczewski mit seinen Intervall-Kanons.[18]. C A F F E E,trink nicht so viel Caffee.Nicht für Kinder ist der Türkentrank,schwächt die Nerven,macht dich blass und krank.Sei doch kein Muselman,der ihn nicht lassen kann! Er eignet sich auch zur Verwendung in Kanon-Quodlibets mit anderen Kanons gleicher metrischer Struktur wie Himmel und Erde müssen vergehn und Es tönen die Lieder. Schott, Mainz 1999, ISBN 3-7957-5374-0, S. 51. ↑ Das Kanon-Buch. Notenblatt mit Text, Melodie und Gitarrenakkorden. Nicht für Kinder ist der Türkentrank, schwächt die Nerven, macht dich blass und krank. [6] In einer Zeit, da der Kaffeekonsum pro Kopf in Deutschland rund elfmal so hoch ist wie in der Türkei (Stand 2012),[14] wirkt die Bezeichnung „Türkentrank“ ohnehin anachronistisch. Carl Gottlieb Hering komponierte und dichtete den Kaffee-Kanon, als ihm auffiel, daß die Notenwerte des ersten Wortes den Buchstaben des Wortes Caffee entsprachen. C-a-f-f-e-e, Allerdings könnte dieser Kinder-Kanon heute durchaus als diskriminierend … Schon 1734 setzte Johann Sebastian Bach dem ausufernden Kaffeegenuss seiner sächsischen Landsleute in seiner „Kaffeekantate“ Schweigt stille, plaudert nicht BWV 211 ein ironisches Denkmal. [27][28] Auch die Kanons Heut’ kommt der Hans zu mir,[29][25] Lasst uns jauchzen, lasst uns singen und Drei Gäns im Haberstroh[30] sowie das Volkslied Hab’ mein’ Wage vollgelade[31][25] wurden zum Quodlibet kombiniert. Er gilt als Begründer der deutschen Musikdidaktik. [22] Eine andere Textversion lautet:[23]. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. trink nicht so viel Kaffee! Sei doch kein Muselman, der ihn nicht lassen kann! trink nicht so viel Caffee! C-a-f-f-e-e ist ein Kanon zu drei Stimmen im Einklang. Populäre und traditionelle Lieder. Die Melodie ist in der heute üblichen Form wiedergegeben,[15][1] die vom Original[3] an einigen Stellen abweicht. Jh. der ihn nicht lassen kann! [15][1], Wegen der heute als despektierlich verstandenen Begriffe „Türkentrank“ und „Muselmann“ wurden in jüngerer Zeit auch im Sinne einer diskriminierungsfreien Sprache entschärfte Textversionen vorgeschlagen. Carl Gottlieb Hering (* 25. schwächt die Nerven, macht dich blass und krank. Der Komponist Rupert Doppelbauer ergänzte das Quodlibet durch ein Ostinato. Frühere Drucke sind nach Recherchen des Deutschen Volksliedarchivs derzeit nicht nachzuweisen. Sollte eine Datei gegen Urheberrechtsbestimmungen verstoßen, wird um Mitteilung gebeten, damit diese unverzüglich entfernt werden kann. Carl Gottlieb Hering. So ist in einem verbreiteten Schulliederbuch einfach von „heißem Trank“ die Rede. C-a-f-f-e-e, [34] Im von Tomi Ungerer illustrierten Großen Liederbuch ist der Kanon mit einer zusätzlichen Bassstimme von H. R. Witzig abgedruckt.[35]. Geschichte des Liedes Minne & Meistergesang Das Volkslied Das Sololied des 17.-19. Jahrhundert aus dem Osmanischen Reich nach Zentraleuropa gelangt. Nicht für Kinder ist der Türkentrank, Jahrhunderts erweise.

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